Hochbeet befüllen: Schichten und Füllmengen
Ein klassisches Hochbeet mit Bodenkontakt wird in Schichten gefüllt: grob unten, fein oben. Die unteren Schichten verrotten langsam und sacken ab.
Klassischer Schichtaufbau (von unten nach oben)
- Wühlmausgitter auf dem Boden.
- Grobe Schicht (etwa ein Drittel der Höhe): Äste, Zweige, Strauchschnitt.
- Grassoden oder Laub: umgedrehte Rasensoden, Herbstlaub, Häckselgut.
- Grober Kompost oder halb verrotteter Mist.
- Pflanzerde oder feiner Kompost, mindestens 20–30 cm stark.
Hochbeete auf Terrasse und Balkon (ohne Bodenkontakt) brauchen stattdessen eine Drainageschicht aus Blähton, ein Trennvlies und darauf durchgehend Pflanzerde.
Füllmengen für gängige Größen
| Außenmaß L × B × H | Volumen | davon Pflanzerde (oberste 25 cm) |
|---|---|---|
| 100 × 50 × 80 cm | 400 l | 125 l |
| 120 × 80 × 80 cm | 768 l | 240 l |
| 150 × 75 × 80 cm | 900 l | 281 l |
| 200 × 100 × 80 cm | 1.600 l | 500 l |
| 200 × 100 × 60 cm | 1.200 l | 500 l |
Formel: Länge × Breite × Höhe in cm ÷ 1.000 = Liter. Das Innenmaß ist durch die Wandstärke etwas kleiner; die Tabelle rechnet mit dem Außenmaß und liegt deshalb leicht darüber.
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Material für die Drainage
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Wann befüllen?
Viele Gärtner füllen im Herbst, wenn Laub und Schnittgut anfallen. Bis zum Frühjahr setzt sich das Material; vor der Pflanzung wird mit Erde aufgefüllt.
Quellen: öffentliche Produktdatenblätter und Montageanleitungen verbreiteter Hochbeet-Anbieter (Maße, Material, Wandstärke) sowie die Pflanzhinweise von Herstellern wie Gardena als Beispiel. Werte sind typische Spannen, keine Messungen. Stand: November 2026.